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Kartoffelernte

Der September ist bald vorbei. Ich habe mir für die nächste Zeit vorgenommen öfter den Fotoapparat mit in den Garten zu nehmen. Den vergesse ich allzu oft. Manche Dinge sind auch nicht so spannend zu fotografieren. Zum Beispiel habe ich vor 2 Wochen einen ganzen Vormittag damit verbracht die Hecke zu schneiden & Unkraut vor der Hecke zu entfernen. Das gehört zu den weniger schönen Aufgaben im Garten. Wir gehören nämlich leider zu der Gruppe Kleingärtner die immer per Post ermahnt werden müssen, dies zu tun …

Was haben wir alles gemacht im Garten? Wir haben die Kartoffeln (endlich!) aud der Erde geholt. Das gehört mit zu meinen liebsten Beschäftigungen im Garten. Ich finde es hat etwas von einer Schatzsuche: ich habe es als Kind schon geliebt, wenn man mit der Schaufel zwischen der Erde diese „Goldenen Kugeln“ findet. Und unserer Kartoffeln waren immer etwas kleiner als die gekauften, aber sie haben in meiner Erinnerung besser geschmeckt. Als Kind war ich mal mit unserem Nachbarn Erwin Kartoffeln Stoppeln: d.h. wir sind nach dem Bauern durch die abgeernteten Felder gegangen und haben mit einem großen Sack alle liegengeblieben Kartoffeln eingesammelt. Das war herrlich – ich erinnere mich heute noch gerne daran.

Über unsere Ausbeute dies Jahr war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht – die Kartoffeln haben noch nicht mal unsern Schubkarrenboden bedeckt. Letztes Jahr war es vielviel mehr! Dabei hatten wir die Kartoffeln extra vorkeimen lassen …

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Dann haben wir noch einen Teil der Rote Beete aus dem Hochbeet gerntet. Das war eines der wenigen Dinge, die nicht von den Schnecken gefressen wurde. Und schaut mal, das war unser größtes Radieschen dies Jahr!

Ins leere Beet haben wir gleich Spinat & Feldsalat gesät und Bärlauch in der Kräuterschnecke. Und wir haben Schneeglöckchen und Krokusse im Garten verteilt. Die Verteilung soll ganz zufällig wirken – ich bin gespannt, ob es klappt! Sie stehen gerne unter Laubbäumen, Steinen oder in der Nähe von Mauern. Wir haben den größten Teil unter unseren Kirschbaum gepflanzt. Hier gilt als Faustregel: nimmt man den Durchmesser der Zwiebel mal zwei oder mal drei, hat man die ideale Pflanztiefe. Jetzt bin ich wieder ein bisschen schlauer.

 

 

2 Comments

  1. Oh wie schön, jetzt hab ich auch ein Kindheitswort wiederentdeckt: Kartoffeln stoppeln! Wir sind auch früher auf den Stoppelacker gegangen und haben dort Schätze gesammelt, in meiner Erinnerung roch die kalte Herbstluft dabei rauchig-süßlich von der Zuckerrübenfabrik nebenan…

  2. Vielleicht frischen wir bald zusammen unsere Kindheitserinnerungen auf? Was meinst Du: in Hamburg oder in Berlin?

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